Willkommen auf der Webseite zu dem Buch “Griechenland erleben - Mehr als Säulen & Sonne”!

31. August 2009

Hier erwarten Sie:

  • Stets neue Artikel rund um alles, was man in Griechenland außer Dauersonnenschein und Resten der Antike sonst noch mit Leib und Seele genießen kann, rund um griechische Lebens- und Wesensart, Küche und Weine, Literatur und Musik, Landschaften und Inseln; sowie Nachrichten und praktische Reisetipps.
  • Internetlinks und Veranstaltungshinweise.
  • Informationen, Ergänzungen und Leseproben zu dem Buch “Griechenland erleben - Mehr als Säulen und Sonne”.

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hjovanovic Allgemein

Laufen wie einst Phidippides vom 2500 Jahren

18. August 2010

Zum 2500. Mal jährt sich dieses Jahr die Schlacht von Marathon. Einher mit dem bedeutenden geschichtlichen Ereignis des Siegs über die Perser ging eine sagenhafte menschlichen Leistung, die zum Inbegriff der Ausdauer wurde. Antike Historiker und Schriftsteller berichten nicht nur vom Schlachtgeschehen und -ausgang, sondern auch von dem Botenläufer Phidippides, der sich auf den Weg nach Sparta machte, um von den Spartanern Beistand gegen die in Marathon eingefallenen Perser zu erbeten. Teils schrieb man Phidippides noch viel weiter gehende Leistungen und ein heldenhaftes Ende zu. Da die zur Hilfe gerufenen Spartaner sich nicht in der Lage sahen, ihr laufendes Fest, das Karneia, zu unterbrechen, soll Phidippides die Strecke bis nach Marathon ein weiteres Mal zurückgelegt haben, nur um dort gleich wieder weiter nach Athen geschickt zu werden, da zwischenzeitlich das zahlenmäßig weit unterlegene Heer der Griechen die Perser ganz unerwartet in die Flucht geschlagen hatte und es galt, den Sieg zu verkünden. Mit den Worten »nikikamen« (»wir haben gesiegt«) soll der antike Volksheld schließlich zusammengebrochen sein.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam die Idee auf, dieser Leistung sportlich nachzueifern. 1896 fanden die ersten organisierten Marathonläufe über eine Distanz von circa 40 Kilometern von dem Ort Marathon nach Athen statt. Seither haben sich Läufe über diese Entfernung als sportliche Disziplin etabliert. Man hat sich auf eine Distanz von knapp über 42 Kilometern geeignet und läuft in vielen Städten und Ländern. Auf der Mutter aller Marathonstrecken, der von Marathon nach Athen, findet alljährlich der klassische Athener Marathon statt. So auch dieses Jahr am 31. Oktober 2010 im Anschluss an den 18. Welt-Kongress, den die AIMS (Association of International Marathons and Distance Races) anlässlich des 2500. Jubiläums der Schlacht von Marathon vom 28. - 30. Oktober 2010 in Athen hält.

Nicht nur die üblichen rund 42 Kilometer, sondern das Pensum von 540 Kilometern von Athen nach Sparta und weiter nach Marathon legte die griechische Maratonläuferin Maria Polyzou dieses Jahr in glühender Sommerhitze zurück, um des 2500. Jahrestags der Schlacht von Marathon und des erschöpfenden Laufs des Boten Phidippides zu gedenken. Am 2. August kam sie nach rund einer Woche auf den Beinen in Marathon an der Stelle an, an der einhundertzweiundneunzig bei der Schlacht von Marathon getötete Athener begraben liegen.

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15. August - Höhepunkt des griechischen Sommers

12. August 2010

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Der 15. August ist einer der bedeutendsten Feiertage in Griechenland

Er teilt den Sommer in zwei Teile. “Prin apo tin Panagia?” (”Vor der Muttergottes?”) oder “meta tin Panagia ? (”nach der Muttergottes?”) lautet oft die Frage. “Panagía ” (gesprochen Panajia mit Betonung auf dem ‘i’ ) ist einer der Namen, mit denen im Griechischen die Muttergottes bezeichnet wird. Gemeint ist in dieser Frage das Fest, das wir als Mariä Himmelfahrt kennen und das am 15. August (sowie teils auch schon dessen Vortag ) gefeiert wird. In Griechenland heißt es “Entschlafung der Gottesmutter” (Kimisis tis Theotokou), da die orthodoxe Kirche nicht an eine Himmelfahrt der Muttergottes glaubt.

Fast ist es, als teile das Fest nicht nur den Sommer in zwei Hälften, sondern das ganze Jahr. Ist es vorbei, so beginnt man, sich “einen guten Winter” (Kalo Chimona) zu wünschen, ganz so als läge da nicht noch der ganze Herbst dazwischen. Mehr…

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Mikis Theodorakis feiert seinen 85. Geburtstag

27. Juli 2010

Am 29. Juli 2010 wird der vor allem als großer griechischer Komponist bekannte Mikis Theodorakis 85 Jahre alt. Die lebende Legende unter den griechischen Musikern wurde am 29. Juli 1925 auf der Insel Chios geboren. Sein Leben ist ein Stück griechische (Musik-)Geschichte, sein Werk enorm. Kaum ein Genre, in dem er nicht tätig war: von klassischer Kammer- und Orchestermusik über Ballettmusik bis zu Chören und Oratorien. International bekannt und für viele zum Ohrwurm machten ihn aber vor allem seine Musik für Filme wie Alexis Sorbas und seine beliebten Lieder, für die er Elemente byzantischer und griechischer Volksmusik verschiedener Epochen aufgreift und mit griechischer Lyrik zusammen führt. Wie kaum ein anderer ist er Grieche und Musiker mit Leib und Seele. Mehr…

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Nobelpreiswürdige Gassenhauer: Die Gedichte des Poeten Giorgos Seferis

29. Mai 2010

“Im Grunde ist die Dichtung von Seferis eine ganz einfache Dichtung; sie hat sich ein allererstes Schema bewahrt: Die Dinge sind, die Menschen tun”

erkennt der Übersetzer des im Suhrkamp Verlag erschienenen zweisprachigen Gedichtbandes “Giorgos Seferis Poesie” in seinem Nachwort dazu.

In Tavernen und auf der Straße geträllert wird sie im poesie- und musikliebenden Griechenland, die Lyrik des Nobelpreisträgers für Literatur Giorgos Seferis. Denn viele seiner Gedichte wurden zu beliebten Liedern. Mehr…

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Griechische Ostern - Pascha

2. April 2010
Grillen des Osterlamms im thassalischen Megali Kerasia - Bild:Sotiris Cholevas

Grillen des Osterlamms im thassalischen Megali Kerasia - Bild:Sotiris Cholevas

Das Osterfest ist der absolute Höhepunkt des orthodoxen Kirchenjahres. Ähnlich wie in anderen Ländern Weihnachten ist das Pascha genannte Osterfest in Griechenland ein Anlass, zu dem Familie und Freunde teils aus der ganzen Welt zusammen strömen, um gemeinsam die Gottesdienste und Prozessionen zu besuchen und zu feiern. Viele Städter zieht es auf die Inseln oder hinaus aufs Land, wo man am besten die Osterspezialität - Lamm oder Zicklein am Spieß - im Freien zubereiten kann.

Im Jahr 2010 fallen die Ostertermine der griechisch-orthodoxen Kirche mit denen westlicher Religionen, wie beispielsweise der katholischen und protestantischen, zusammen. Dies ist jedoch nur in manchen Jahren der Fall. Bis zu fünf Wochen können sie auseinander liegen. Ostern wird immer am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert. Doch folgen orthodoxe und westliche Kirchen unterschiedlichen Kalendern, die orthodoxe dem Julianischen, die katholische und evangelische Kirche dem Gregorianischen Kalender.

Dem Ostersonntag voran geht die Karwoche - in Griechenland Große Woche (megali evdomada) genannt. Die Gottesdienste der Großen Woche erinnern an die letzte Woche im Leben Christi und stellen seine Passion, sein Leiden, symbolisch nach. Je näher der Große Freitag (Karfreitag) rückt, desto besser besucht sind die Gottesdienste und auch diejenigen, die nicht ganz streng 46 Tage lang auf Fleisch verzichten wollten, tun dies großenteils zumindest in dieser Woche. Der Große Donnerstag gedenkt des letzten Abendmahls. Mädchen sammeln Blumen, um den Epitaphios zu schmücken, die Totenbahre Christi, die in der Kirche aufgestellt und in Prozessionen durch die Gemeinde getragen wird. In manchen Dörfern, beispielsweise im Epirus, nimmt man den Tieren die Glocken vom Hals, um sie dann am Ostertag wieder anzubringen, so dass auch das Vieh am allgemeinen Trauern und Feiern teilhat. Unter den vielen unterschiedlichen Bräuchen und Zeremonien ist die Fußwaschung (Niptyra) von Patmos berühmt, bei der der Abt des Johannisklosters zwölf Mönchen auf einer geschmückten Tribüne die Füße wäscht, um der Fußwaschung beim Letzten Abendmahl zu gedenken. Am Großen Freitag (Karfreitag) soll nicht nur auf Fleisch, sondern auch auf Olivenöl verzichtet werden. Es finden Prozessionen statt, die Trauerzügen gleichen. Die Athener Epitaphios Prozession von der Kathedrale in Monastiraki ähnelt einem Staatsbegräbnis. Am Morgen des Großen Samstag empfängt der Orthodoxe Patriarch in der Grabeskapelle Jesu in Jerusalem das Heilige Feuer, das nach Athen geflogen und von dort aus im Land verteilt wird, um zugleich mit der Verkündigung der Botschaft von Christi Auferstehung die Kerzen der Gläubigen zu entzünden. Der Ostergottesdienst beginnt gegen 23.00 h. Kurz vor Mitternacht wird es still in den Kirchen, die Lichter werden gelöscht, bevor der Priester in der Dunkelheit seine Kerze entzündet und das Feuer an die Gottesdienstbesucher weiter gibt. Christos anesti (Christus ist auferstanden) heißt von nun an den ganzen Ostersonntag hindurch der Gruß. Alithos anesti ( Wahrhaftig, er ist auferstanden) die Antwort. Der Ostersonntag ist ein Tag des Feierns, Musizierens und Tanzens. Am Spieß gegrillte Lämmer oder Zicklein, rote Ostereier und Tsourekia genannte Osterbrote gehören dazu. Eingeleitet wird der Tag nach der Heimkehr vom nächtlichen Gottesdienst mit dem traditionellen österlichen Nachtmahl, der Ostersuppe “Magiritsa” aus Lamminnereien und Kräutern. Mit dem Ostermontag, der auch in Griechenland gesetzlicher Feiertag ist, klingt das große Feste aus.

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Der 25. März - Nationalfeiertag und Kirchenfest

22. März 2010

Die Seeheldin Bouboulina an Bord Ihres Schiffs Agamemnon

Die Seeheldin Bouboulina an Bord Ihres Schiffs Agamemnon. Das Bild hängt im Bouboulina-Museum auf Spetses

Der 25. März ist in Griechenland ein gesetzlicher Feiertag.

Denn an diesem Tag wird nicht nur das Kirchenfest Mariä Verkündigung (Evangelismos) gefeiert.

Der 25. März 1821 markiert auch den Beginn des griechischen Freiheitskampfs gegen die mehr als dreihundertfünzig Jahre währende Herrschaft der Osmanen, die 1453 mit dem Fall Konstantinopels ihren Beginn genommen hatte. Deshalb wird an dem Tag mit Flaggen und Paraden einer der beiden griechischen Nationalfeiertage begangen (der zweite ist am 28. Oktober). Es wird großer Volksheldinnen und -helden des Befreiungskriegs gedacht, wie es der Klephten-Führer Theodoros Kolokotronis und die ihre eigene Flotte befehligende Laskarina Bouboulina waren. Denn ihr Kampf zusammen mit dem vieler Aufständischer und ausländischer Hilfe brachte Griechenland schließlich die Souveränität. 1827 erlitten die Türken eine entscheidende Niederlage in der Seeschlacht von Navarino. 1830 wurden Teile des heutigen Griechenlands (im wesentlichen Süd- und Zentralgriechenland mit Euböa und den Kykladen) souveränes Königreich mit dem hart umkämpften Nafplion (Nauplia) als Hautstadt und dem bayerischen Prinzen Otto als König. Der Anschluss weiterer Teile folgte, so dass das Land allmählich seine heutige Form annahm.

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Kali sarakosti! - Gute Fastenzeit!

15. Februar 2010
Schnecken sind eine beliebte Fastenspeise

Schnecken sind eine beliebte Fastenspeise

Weder Alaaf! wie in Köln, noch Helau! wie in Mainz heißt es heute in Griechenland, sondern kali sarakosti! Gute Fastenzeit! Nicht Rosenmontag, sondern “Sauberer Montag”, “Kathera Deftera” heißt der heutige Montag in Griechenland, ein gesetzlicher Feiertag, mit dem die 49-tägige Fastenzeit vor Ostern beginnt. Da sich dieses Jahr die nach unserem gregorianischen Kalender ermittelten Osterfeiertage mit den in der orthodoxen Kirche nach dem julianischen Kalender errechneten treffen - was nur gelegentlich geschieht - fällt auch die Faschings- und Fastenzeit in etwa zusammen. Doch beginnt letztere bereits mit dem Montag und nicht erst mit dem Mittwoch, unserem Aschermittwoch. Traditionell nützt man den freien Tag zum Picknick im Freien und zum Drachensteigen. Mehr…

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Lese- und Geschenktipp (nicht nur) zum Valentinstag: Daphnis und Chloe von Longos

8. Februar 2010
Daphnis und Chloe von Cortot im Pariser Louvre

Daphnis und Chloe von Cortot im Pariser Louvre

… gegen die Liebe ist kein Kraut gewachsen, gegen sie hilft kein Trank, keine Speise, nichts, was in Zaubersprüchen gemurmelt wird, sondern nur Kuss und Umarmung und nackt beieinander zu liegen.

Vor mehr als 1700 Jahren wurden diese schlichten Worte geschrieben, an deren Wahrheit es nichts zu rütteln gibt. Sie stehen in dem Liebes- und Schäferroman “Daphnis und Chloe” des griechischen Rhetorikers Longos , der in den folgenden Jahrhunderten bis hinein in die Neuzeit zahlreiche Nachahmer fand und zusammen mit ähnlichen Werken die Sparte der Bukolik, der “Schäferromane” begründete.

Was über die Jahrhunderte immer wieder aufgelegt wurde und zahlreiche Künstler zu Musik, Bildern und Skulpturen inspirierte, liest sich auch heute noch überraschend zeitlos, vor allem für Verliebte. Mögen auch die meisten unter uns nicht mehr Pan und die Nympfen anflehen, wenn sie in Bedrängnis sind, so hofft doch noch der eine oder andere auf des Amors Pfeil (oder des Eros, wie der Liebesgott in der griechischen Mythologie genannt wird).

Die spannende Liebesgeschichte mit glücklichem Ausgang spielt auf der griechischen Ägäisinsel Lesbos. Sie erzählt von zwei Findelkindern, die inmitten einer unberührten Natur aufwachsen und sich und die Liebe entdecken. Dabei wird sie zu einer Liebesschule, die dem Eros huldigt und die körperliche Liebe als natürlichen Teil davon weder zu stark gewichtet, noch verteufelt. Weitab gesellschaftlicher Tabus gehen die beiden blutjungen Liebenden völlig unbefangen miteiander um, sucht sich der naive Daphnis, der nicht so recht weiß, was er mit seinem eigenen Liebesdrang und der reizenden Chloe anfangen soll, Anschauungsunterricht in der umgebenden Natur. Dennoch bewahrt Chloe ihre Jungfräulichkeit bis zum Happy End der Hochzeit. Instinktiv respektiert sie auch Daphnis, geleitet von Gott Eros, der über seine zwei Schützlinge wacht und weiß, was für sie das Beste ist. Derweil haben die beiden zahlreiche Abenteuer zu bestehen, die dafür sorgen, dass die Geschichte spannend bleibt und dass wir allerhand über das Leben in der damaligen Zeit und über die Landschaft der Insel erfahren. So ist das Werk nicht nur anregende Lektüre für Verliebte und Inspiration für hoffnungsvolle Herzensbrecher, sondern auch interessanter Lesestoff für Griechenlandreisende, vor allem solche, die sich auf einen Lesbosurlaub einstimmen oder an einen solchen erinnern wollen. Mehr…

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Fisch und Meeresfrüchte in Griechenland genießen

6. Februar 2010

levkadamilos

Rechtzeitig zur herannahenden Fastenzeit habe ich soeben die Bildergalerien der Rubrik Leib und Seele ergänzt und eine neue Bilderserie mit Fischen und Meeresfrüchten eingefügt, die man in Griechenland genießen kann. Darunter viele, die den Geldbeutel schonen. Denn nicht alles, was gut ist, ist auch teuer. Und gerade unter den preiswerteren Sorten gibt es viele Entdeckungen, die - anders als die kostspieligen Edelfische - hierzulande nicht oder schwer zu haben sind, so dass man die Gelegenheit, sie in Griechenland zu probieren, nutzen sollte. Deshalb stellt sie ein ausführliches Kapitel des Buches “Griechenland erleben - Mehr als Säulen und Sonne” vor. Da der Platz für Bildmaterial dort beschränkt ist, nun also einige weitere Illustrationen auf dieser Website zum Buch.

hjovanovic Leib+Seele - über alles, was es für beide an Griechischem zu genießen gibt

Tochter des Meeres - Der Roman spielt auf Spetses

16. Januar 2010

Tochter des MeeresDer letztes Jahr in deutscher Übersetzung erschienene Roman, den ich diesmal vorstellen möchte, stammt ausnahmsweise nicht von einem griechischen Autor, sondern von dem in der Türkei geborenen und seit seiner Kindheit in Genf lebenden Metin Arditi, der auf Französisch schreibt.

Nicht nur weil seine Geschichte ihren Ausgang auf der griechischen Insel Spetses nimmt und in ihrem Mittelpunkt eine griechische Familie steht, ist er jedem zu empfehlen, der sich für Griechenland interessiert und eine packende Lektüre sucht, die zugleich mit Liebe zum Detail Geist, Atmosphäre und einige Aspekte der Geschichte des Landes vermittelt.

Leichte, seichte Urlaubslektüre ist der Roman nicht. Eher trägt er gewisse Züge einer antiken Tragödie. Doch ist er erfüllt von Meeresbläue, Licht und Sonne. Mehr…

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