griechische Comedy Tour

16. Mai 2012

Sorry I’m Greek Tour 2012 des Komikers Lakis Lazopoulos

Lakis Lazopoulos ist die unangefochtene Nr.1 unter Griechenlands Comedians! Seit 7 Jahren ist seine TV-Show “Al Tsantiri News” der Quotenbrecher. Zum ersten Mal geht er mit einem Live-Programm auf Europa-Tour: “Sorry I’m Greek

Den Zuschauer erwartet neben einem gigantischen Live-Programm, ein kreatives Bühnenbild und eine perfekte Ton und Licht-Kombination! Die komplette Show mit deutschen Untertiteln für alle Nicht-Griechen!

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1. Mai – Tag der Blumen und Banderolen

1. Mai 2012

1MaiDie einen flechten Kränze aus frischen Frühlingsblumen.
Die anderen beschriften Spruchbänder mit frischen Slogans.

Denn heute ist in Griechenland – ebenso wie in vielen Ländern weltweit – Feiertag.

Als Tag der Arbeit wird er mit Versammlungen, Kundgebungen und Paraden begangen.

Als Tag des Frühlingserwachens mit Picknicks, Musik und Tanz und vor allem vielen Blumen, so wie hier auf der Kykladeninsel Naxos, wo Stadt und Kulturverein ein Frühlingsfest im Stadtpark veranstalten und neben Knabberzeug, Raki, Wasser und Orangensaft, reichlich Material zum Flechten der traditionellen Maikränze anbieten. Vor allem die Kinder sind emsig bei der Sache. Es entstehen wahre Prachtstücke, die später zu Hause aufgehängt werden sollen. Man lässt sie meist bis zum 24. Juni hängen. Dann werden sie im Sonnwendfeuer verbrannt. Nach getaner Arbeit – also nach geflochtenem oder auf Styropor gestecktem Kranz – wird zu Lifemusik getanzt.

Im Stadtpark von Naxos

Bild 1 von 7

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23. April – Ag. Georgios

22. April 2012

Georgios oderAgios Giorgos Giorgos (sprich: Jorgos)  zählt zu den beliebtesten griechischen Vornamen. Dementsprechend feiern am 23. April, dem Tag des Heiligen Georg,  viele Griechen ihren Namenstag und damit ihr größtes persönliches Fest des Jahres. Denn Namenstage sind in Griechenland wichtiger als Geburtstage. Also nicht vergessen, allen Giorgos, die Sie kennen, “Chronia polla” (viele (Lebens-)Jahre) zu wünschen!

Doch auch zahlreiche Kirchen sind dem Heiligen Georg geweiht und feiern somit ihr panigyri, ihr Patronatsfest.  Manche Inseln haben sich den Heiligen Georg gar zum Inselpatron gewählt, so wie beispielsweise das zur Gruppe der Sporaden gehörige Skyros und Koufonissi, die kleine Kykladeninsel, von deren Georgskirche das Heiligenbild auf dem nebenstehenden Foto stammt. Es versteht sich von selbst, dass dort besonders groß gefeiert wird.

Auf orthodoxen Ikonen ebenso wie in der westlichen Kirchenkunst wird der Heilige Georg meist als Reiter dargestellt. Dementsprechend werden in einigen Gegenden Griechenlands an seinem Gedenktag Pferderennen für Laien veranstaltet, beispielsweise in Kalliopi auf der Insel Limnos (oder Lemnos ) und in Pili auf Kos.

Agios Giorgos ist auch der Patron der Schäfer. Wanderhirten pflegten einst, ihre Herden nach dem St.Georgstag auf höhergelegene Weiden für den Sommer zu bringen, wo sie bis zum Tag des Heiligen Dimitrios bleiben sollten, der den Beginn der kalten Jahreszeit markiert.

Drei Tage und drei Nächte wird in dem in Mittelgriechenland nahe bei Delphi gelegenen Ort Arachova das Panigyraki (die “kleine” oder “geliebte” Kirchweih, denn panigyraki ist eine Koseform für panigyri) des Heiligen Georg gefeiert. Die Feier gilt hier nicht nur dem Heiligen, sondern auch dem Sieg der Griechen im Jahr 1826 über die Osmanen. Es wird mit festlichem Gottesdienst, Prozession, Essen und Trinken, Wettbewerben, Musik und Tanz gefeiert. Am Vorabend, also am 22. April, beginnt das Fest normalerweise. Doch fällt der Termin  in die orthodoxe Fastenzeit, so verschiebt sich das Fest bis nach Ostern, was jedoch im Jahr 2012 nicht der Fall ist.

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Christos Anesti! – Ostersonntag

15. April 2012

marpissaostersonntag600Mit den Worten “Christos Anesti!” (Christus ist auferstanden) grüßt man sich heute. Die Antwort lautet “Alithos Anesti!” (Wahrlich auferstanden!). Denn heute ist in Griechenland Ostersonntag. Da die griechisch-orthodoxe Kirche den Ostertermin nach dem Julianischen Kalender berechnet, fällt er nur manchmal so wie in den letzten zwei Jahren mit dem der Westkirchen zusammen, die dem Gregorianischen Kalender folgen.

Mannigfaltig sind die griechischen Osterbräuche. Je heiliger der Ort, desto feierlicher wird das Fest begangen, so wie beispielsweise im Zentrum des byzantinischen Mönchtums auf dem Heiligen Berg Athos und auf der Insel Patmos, auf der das Johannes-Evangelium entstand und deren Johannesgrotte zu den größten Heiligtümern der griechischen Christen zählt. Auf der kleinen Insel Folegandros wird die Marienikone in einer feierlichen Prozession von Haus zu Haus getragen, bis hin zu den abgelegendsten, so dass es drei Tage braucht, bis sie allen Haushalten ihren Besuch abgestattet hat.

Doch gibt es auch laute und ungestüme Osterbräuche, die mit viel Feuer und Knallerei einhergehen. Manche davon sind alles andere als ungefährlich, wie beispielsweise der Saitopolemos im Fußballstadium der Stadt Kalambaka und auf den Plätzen einiger anderer Städte und Dörfer der Region Messenia. Es gab schon Ansätze, diese Art des Spiels mit dem Feuer zu verbieten, für das sich Burschen selbst eine Art Raketen basteln – mit Schwarzpulver gefüllte Rohre, die sie in der bloßen Hand halten und mit denen die größten “Helden” unter ihnen eine Art akrobatischen Tanz aufführen. Denn immer wieder gab es dabei Unfälle. Doch Brauch ist eben Brauch und die Verfechter dieser gefährlichen Mutprobe haben sich bisher durchgesetzt, weil sie nunmal alte Tradition ist. Und die allermeisten Verletzten und Toten fordert alljährlich der Osterverkehr auf griechischen Straßen. Den kann man deshalb ja auch nicht verbieten, argumentiert so mancher.

osterbrot500 Auf der Insel Paros geht es erst feierlich, dann ausgelassen zu. Am Karfreitag findet nicht nur die überall in Griechenland übliche Epitaph-Prozession statt, sondern im Dorf Marpissa stellen Dorbewohner zudem Szenen des Leidenswegs Christi dar. Christi Auferstehung wird dann auf dem Platz vor der Hauptkirche Panagia Ekatontapyliani des Hafenorts  Parikia mit Feuerwerk und vielen Knallkörpern gefeiert und am Ostersonntag gibt es im Dorf Marpissa das “Fest der Liebe”, bei dem alle Besucher mit gegrilltem Lamm, Salat und Wein bewirtet werden, während die Musik zum Tanz spielt.

All dies nur als einige kleine Beispiele. Die Vielfalt der Bräuche ist riesig. Was überall dazu gehört ist in der Osternacht nach dem Auferstehungsgottesdienst die traditionelle Ostersuppe Magiritsa ( Majiritsa )  und am Ostersonntag gegrilltes Lamm oder Zicklein, am liebsten im Ganzen am Spieß gebraten. Und  natürlich rote Ostereier und Tsourekia, die Osterbrote  (sprich: Tsurekia ;  Einzahl: Tsoureki) .

parosmarpissaostersonntag500

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Die Große Woche

8. April 2012

ParosMarpissaKarwocheWährend Katholiken und Protestanten diesen Sonntag, den 8. April 2012, bereits Ostern feiern, ist für die orthodoxen Griechen heute Palmsonntag. Denn 2012 fallen die orthodoxen Ostertermine eine Woche später als die der Westkirchen. Der Palmsonntag (Kyriaki ton Vajon oder Kyriaki tou Lazarou) bildet den Auftakt  zu der unserer Karwoche entsprechenden “Großen Woche” (Megali Evdomada). Es ist Brauch, ein spezielles, Lazarakia genanntes Gebäck für den Palmsonntag oder “Sonntag des Lazaros” zu backen. Der Teig darf keine tierischen Bestandteile enthalten, da ja strenge Fastenzeit herrscht. Es werden daraus kleine Menschenkörper geschaffen, die wie in ein Leichentuch gewickelt aussehen.

Die Gottesdienste der letzten Tage vor Ostern sind gut besucht. Sie erinnern an die letzte Woche im Leben Christi und stellen seine Passion, sein Leiden, symbolisch nach. Auch diejenigen, die den Fastenregeln ansonsten nicht streng folgen und nicht 46 Tage lang auf Fleisch verzichten wollten, tun dies großenteils zumindest in den letzten Tagen vor Ostern. Viele Restaurants tragen dem Rechnung und bieten spezielle Fastenspeisen an, wie hier das Restaurant “die Mühlen” (I Mylli) auf der Insel Ios. In der “Großen Woche” gibt es Fastenspeisen, am Ostersamstag dann die typische Ostersuppe Magiritsa und am Ostersonntag Lamm vom Spieß.

IosFastenspeisen

Auf Korfu findet am Palmsonntag alljährlich eine große Prozession zu Ehren des Inselheiligen Spyridon statt.

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Krisenostern 2012

6. April 2012

Traurige Ereignisse im Vorfeld, Streikankündigungen und Sparzwänge trüben die Vorfreude auf die Feiertage, die 2012  in Griechenland auf  den 13. bis 16. April fallen.

TotengedenkenEine Woche später als die westlichen Kirchen feiert die griechisch-orthodoxe Kirche dieses Jahr das Osterfest – das größte Fest im griechischen Jahreszyklus, das weit bedeutungsvoller als die Weihnacht ist. Doch ist dieses große Kirchen- und Familienfest dieses Jahr bereits im Vorfeld von traurigen Ereignissen, Problemen und Sparzwängen überschattet.

Öffentlicher Freitod eines Rentners

Kurz bevor die unserer Karwoche entsprechende “Megali Evdomada” (“Große Woche”) die Menschen in die Kirchen und zu Familie und Verwandten auf die Inseln und in die Dörfer strömen lässt, rückte am 4. April der aus Verzweiflung und Protest geschehene öffentliche Freitod des 77-jährigen Rentners Dimitris Christoulas die ernsten Probleme Griechenlands in den Fokus. Viele sehen wie er keinen Ausweg mehr, finden kein Auskommen mit dem gekürzten Einkommen angesichts gleichzeitig gestiegener Ausgaben aufgrund erhöhter Abgaben und Steuern und verzweifeln. Griechenlands Selbstmordrate – noch 2008 nach Zahlen der Weltgesundheitsorganisation die niedrigste Europas – stieg in den letzten Jahren kontinuierlich und immer rapider an. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums haben sich  2011 etwa 40 Prozent mehr Menschen umgebracht als 2010. Doch auch bis 2010 waren die Zahlen bereits stark stiegen.

Trauer und Unruhen in Athen

Tausende Menschen legten an der Zypresse auf dem Athener Syntagma-Platz, an der sich der ehemalige Apotheker Christoulas das Leben genommen hat, Blumen und Kerzen nieder, brachten Botschaften an und hielten Totenwache. In den zwei dem Freitod des Rentners folgenden Nächten protestierten große Menschenmassen gegen eine Politik, der sie die Schuld an dieser Verzweiflungstag geben. Es kam zu Zusammenstößen mit der Polizei, bei denen auch Journalisten verletzt wurden, darunter  Marios Lolos, der Präsident des griechischen Photoreporter-Verbands, der mit einer schweren Kopfverletzung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Streiks der Seeleute drohen Reisepläne im Chaos enden zu lassen

Ähnlich wie in anderen Ländern Weihnachten, will man in Griechenland Ostern im Familien- und Freundeskreis verbringen. Deshalb sind Straßen, Fähren, Busse und Bahnen in der Wochen vor Ostern voll. Nun hat die Seefahrergewerkschaft für den 10. und 11. April einen 48-stündigen Streik angekündigt, der den Fährverkehr lahmzulegen und viele Osterpläne zu durchkreuzen droht .

Einbruch der Geschäftszahlen

Zahlreiche Bräuche ranken sich um das griechische Osterfest. Traditionell strömen die Familien zusammen, besuchen die feierlichen Gottesdienste und Prozessionen, holen sich das Osterfeuer ins Haus und feiern anschließend am liebsten mit gegrillten Lämmern oder Zicklein, Musik und Tanz. Doch viele müssen dieses Jahr sparen. Der Einzelhandel, der früher zu diesem größten Fest des Jahres blühte, büßte erneut Einbußen von rund 10 Prozent gegenüber dem schon schlecht gelaufenen Vorjahr ein.

Quellen:
Foto:
Yanni Koutsomitis (Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0)
Statistik:

www.who.int
, www.spiegel.de und www.ekathimerini.com
Nachrichten:
www.keeptalkinggreece.com

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Neue Sterne am Athener Gastro-Himmel

31. März 2012

MichelinMainCitiesOfEuropeZwei neue Restaurants im Raum Athen hat der diesen Monat erschienene, englischsprachige Restaurant- und Hotelführer “Guide MICHELIN Main Cities of Europe 2012” zu Sterne-Restaurants gemacht:
Ein Michelin-Stern  ging an das im Athener Keramaikos-Viertel gelegene Funky Gourmet. Eine weitere der begehrten Gastronomie-Auszeichnungen erhielt das Galazia Hytra, das sich etwas außerhalb am Meer in Vouliagmeni im Westin Athens Resort befindet.

Beide haben sich einer modernen, phantasievollen griechischen Küche mit internationalen Einschlägen verschrieben.

Das Funky Gourmet zitiert griechische und internationale Spezialitäten auf witzige Weise. Auf seiner Karte stehen solche urgriechische Spezialitäten wie Fleischbällchen, Krautwickel, “Souvlaki” und “Griechischer Salat” bzw. “Bauernsalat”. Wer sich dahinter allzu bodenständig griechisches vorstellt, sollte erst mal einen Blick in die Cuisine – Photo Gallery auf der Website des Lokals werfen, um sich ein Bild dessen zu machen, was ihn erwartet.

Der Chefkoch des Galazia Hytra, Nikos Karathanos hatte sich bereits im Alter von 28 Jahren im Jahr 2010 einen Michelinstern mit seinem Athener Restaurant Hytra verdient, bevor er 2010 das Galazia Hytra eröffnete. “Kessel” bedeutet der Name Hytra und “Blauer Kessel” der Name Galazia Hydra.

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Zwei griechische Nationalfeiertage

25. März 2012

Heute, am 25. März, ist einer der zwei griechischen Nationalfeiertage. Der heutige Tag wird auch Revolutionstag oder Unabhängigkeitstag genannt. Denn dieser Tag ist dem Gedenken an den 25. März 1821 gewidmet, den Tag, der als Beginn des griechischen Freiheitskampfs gegen die mehr als dreihundertfünfzig Jahre währende Herrschaft der Osmanen gilt. Gleichzeitig feiern die Griechen am 25. März auch das Kirchenfest Mariä Verkündigung ( Evangelismos ).

Einen weiteren Nationalfeiertag gibt es am 28. Oktober. Dieser Tag trägt auch die Bezeichnung ›Epétios tou Ochi‹ (Ochi-Tag). An ihm feiert man das ›Nein‹ (›Ochi‹), das Ioannis Metaxas als damaliger Staatschef am 28. Oktober 1940 zu einem mit einer Kriegsdrohung verbundenem Ultimatum Mussolinis sagte.

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Der Fettnäpfchenführer Griechenland ist da

14. März 2012

fettnaepfchenfuehrerGerade hat sich zu dem Buch “Griechenland erleben – Mehr als Säulen und Sonne”, dem diese Website gewidmet ist, mein neues Buch “Fettnäpfchenführer Griechenland” gesellt. Seit Montag ist es im Buchhandel erhältlich.

Es ist der neueste Zuwachs der beliebten, dem Minenfeld kultureller Eigenheiten gewidmeten “Fettnäpfchenführer-Reihe” des Conbook-Verlags. Verpackt in eine unterhaltsame Erzählung geht es darin in erster Linie um die “Dos and Dont’s” im fremden Land der Hellen, also auf Deutsch: Um all das, was man dort tun und was man besser lassen sollte.

Die zwei Freundinnen Anna und Connie, die in der griechischen Ägäis auf den Inseln Kos, Nissyros, Tilos, Astypaleo und Amorgos unterwegs sind, und Connies Mann Bernd, der Naxos zu seiner Wahlheimat gemacht hat und sich dort dem griechischen Alltag mit Job, Renovierungsarbeiten, Pannen, Verhandlungen und Debatten stellt, erfahren es an der eigenen Haut. Ihre Abenteuer in Griechenland bescheren ihnen viele unvergessliche Erlebnisse und Begegnungen, lassen sie aber auch immer wieder in Fettnäpfchen stapfen, dass es nur so platscht. Manchmal merken sie es gar nicht, manchmal fühlen sie sich belächelt, zuweilen treibt es ihnen die Schamesröte ins Gesicht. Am Ende jeder Episode wird erklärt, was darin schief gelaufen ist und was man hätte besser machen können. Dabei werden nicht nur Missverständnisse  aufgeklärt und Fallstricke aufgezeigt. Es fließt auch viel von dem Wissen und Tun ein, das Griechen von Kindesbeinen an prägt.  Es wird das Augenmerk auf allerhand alltäglichen Kleinigkeiten gelenkt, die der Schlüssel zum Verständnis von Eigentümlichkeiten und zu den Herzen der Hellenen sind. So werden beispielsweise Gestik, Mimik und Gewohnheiten beobachtet, Ausrufe und Floskeln belauscht und in ihrer Bedeutung erklärt.

Das Buch lässt sich gleichermaßen als stimmungsvoller Reisebericht wie als kleiner Knigge, Verhaltens- und Kulturführer für Griechenland lesen. Ein bisschen reinschmökern kann man online bei Amazon.

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Kathara Deftera oder Koulouma

26. Februar 2012

karnevalflickr2326521139_5ddf77d6fb2012 fällt dieser gesetzliche griechische Feiertag auf den 27. Februar.

Mit Kathari Deftera (Neugriechisch = “sauberer Montag”) oder Kathara Deftera ( mit “a” am Ende, wie es im Mittelgriechischen hieß und heute noch meist gebräuchlich ist) oder aber auch Koulouma (sprich Kuluma) wird der erste Montag zu Beginn der griechisch orthodoxen Fastenzeit bezeichnet.

An diesem Tag heißt es “Raus in die Natur”. Da der Kathera Deftera ein gesetzlicher Feiertag ist, bleiben Schulen und Geschäfte geschlossen und die Menschen strömen ins Freie zu einem Picknick mit Fastenspeisen und zum Drachensteigen. Denn man empfindet den Tag zugleich als Abschied vom Winter.

In Athen trifft man sich am liebsten auf dem Filopappos Hügel neben der Akropolis. Dort gibt es dieses Jahr 2012 Livemusik der griechischen Musikwerkstatt mit Nadia & Nick Karagiannis. Fürs leibliche Wohl wird mit Suppe, Laganas (dem traditionellen Fastenbrot), Oliven und Halva gesorgt.
Ein weiterer Anziehungspunkt ist in Athen der KAPAPS Park (in dem Athener Stadtteil Ambelokipi), wo die 7.  Städtische Gemeinde- und Kulturvereinigung  A. Ambelokipi ein Fest ausrichtet.

Ähnlich begeht man den Feiertag auch auf den Inseln, wie z.B. ein bebilderter englischsprachiger Bericht von Ithaka zeigt, und in anderen Städten, wie beispielsweise Thessaloniki. Auch getanzt wird dabei natürlich gern, so wie an den meisten griechsichen Feiertagen.

Bildquelle: Stavros’ Fotostream auf Flickr (Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0)
Quelle für Athener Programm: True Athens

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