Diesjährige Wassersegnungen von Tumulten überschattet

7. Januar 2012

Der gestrige Feiertag der Epiphanie war griechenlandweit ein Tag der Wassersegnungen. Doch selbst die liefen in dem krisengebeutelten Land nicht ohne Schelte und Hohn für die an den Zeremonien teilnehmenden Politiker ab.

Chalkida

Bei der Hauptzeremonie in der Stadt Chalkida auf der Halbinsel Evia verließ Staatspräsident Karolos Papoulias den Schauplatz nachdem eine Gruppe ihm und anderen anwesenden Politikern Beleidigungen zugerufen hatte, um damit gegen die Sparmaßnahmen zu protestieren, die vielen Haushalten arg zugesetzt haben.

Athen

Die Zeremonie am Dexameni Becken in Kolonaki im Zentrum Athens, an der Bildungsministerin Anna Diamantopoulou, der Athener Bürgermeister Giorgos Kaminis und weitere Politiker teilnahmen, stand unter dem Schutz eines Polizeiaufgebots. Denn auch hier kam es zu Protestrufen.

Piräus

Die Zeremonie in Piräus wurdenvon Erzbischof Ieronymos geleitet und von Antonis Samaras, dem Chef der Partei Nea Demokratia sowie weiterer Prominenz besucht. Auch hier protestierten viele und forderten Maßnahmen gegen die steigende Arbeitslosigkeit und ein Ende der schmerzhaften Sparmaßnahmen.

Zu ähnlichen Szenen kam es in Thessaloniki und auf Kreta.

Quelle: Griechischen Tageszeitung Kathimerini

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