Dez12

Dezember 2012

 

vorbehaltlich Änderungen und ohne Gewähr –  Bitte vergewissern Sie sich über Details und Aktualisierungen bei den Veranstaltern


Noch bis 31. März 2013, Messel, DE

Dem versteinerten Wald von Lesbos gewidmete Ausstellung „Bunte Urwaldriesen in Stein – Etappen einer Zeitreise“ im Besucherzentrum der UNESCO Welterbe Grube Messel.

Bis 7. Januar 2013, Berlin, DE

Ausstellung Mythos Olympia – Kult und Spiele im Martin-Gropius-Bau

Die Ausstellung mit über 500 Leihgaben aus Griechenland sowie weiteren aus dem Vatikan, aus Paris, Rom, Dresden und München  widmet sich dem antiken Heiligtum von Olympia, dem dortigen Kult und den dabei veranstalteten Wettkämpfen, die alle vier Jahre auch hinter den modernen olympischen Spielen aufleuchten.

6. Dezember, Raum Bern, CH

Die griechischen Vulkaninseln Milos, Santorini, Nisyros und die Halbinsel Methana
Foto-Vortrag von Tobias Schorr, VolcanoDiscovery, aus dem Programm der Hellasfreunde Bern
20:00 Uhr im Tell-Saal, Bernstrasse 101, Ostermundigen

3. Dezember 2012, Berlin, DE

“Das verschwundene Idol“, Buchpräsentation und Diskussion mit dem Autor Ulf-Dieter Klemm
20:00 Uhr in der Griechischen Kulturstiftung

8. Dezember 2012, Berlin, DE

Lesung „Die halbe Sonne“ von Aris Fioretos
15:30 Uhr Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, D10557 Berlin

14. Dezember 2012, Wien, AT

Theodorakis Classics in Anwesenheit des 87-jährigen Komponisten mit Maria Farantouri, Alexandros Karozas, dem Wiener Kammer Orchester dirigiert von Stefan Vladar, der Wiener Singakademie,  Lisa-Maria Jank und den Gumpoldskirchner Spatzen

 

 

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Weihnacht

Der Dezember steht auch in Griechenland im Zeichen des Weihnachstfests, das – anders als Ostern – in der griechisch-orthodoxen Kirche seit der Einführung des gregorianischen Kalenders zu den gleichen Terminen wie bei den Katholiken gefeiert wird. Doch ist es nicht wie in anderen christlichen Religionen das größte Fest im Jahreszyklus. Weitaus bedeutender ist das Osterfest. Und in früheren Jahrhunderten war auch das Epifania-Fest am 6. Januar (Theofania) wichtiger als die Weihnacht. Noch heute ist erst am 6. Januar Bescherung in Griechenland.

Bräuche zum Fest

Den Weihnachtsbaum mag wohl der Bayerische Prinz Otto eingeführt haben, der ab 1832 als erster König des damals neu entstandenen Königreichs regierte. Die Angleichung und Kommerzialisierung der Bräuche unterschiedlicher Länder unserer heutigen, globalisierten Welt taten ein Übriges. So schmücken heute viele Griechen einen Weihnachtsbaum, obwohl Fichten und Tannen rar im Land sind und es ältere und für Griechenland mit mehr Sinn erfüllte Bräuche gibt, die fortbestehen und auf die man sich zunehmend rückbesinnt. Ein bedeutendes Symbol der großen Seefahrernation für das Weihnachtsfest ist das Schiff. Familien stellen zu Hause kleine Boote mit einem Licht darin auf, das während der Feiertage bis zum Epiphanie-Tag am 6. Januar brennt, und sehen darin oft einen Schrein für die Seeleute der Familie, die das Fest auf hoher See statt im Kreis der Ihren verbringen. Auch auf öffentlichen Plätzen wie in Chania auf Kreta, auf dem Aristotelis-Platz in Thessaloniki oder auf der Insel Chios stehen oft lichtergeschmückte Boote statt Weihnachtsbäumen. Mancherorts, wie beispielsweise auf Lesbos, ersetzt zuweilen ein mit vergoldeten Nüssen und Orangen geschmückter Ölbaumzweig den Nadelbaum.

Die Kinder gehen in Griechenland zu Weihnachten von Tür zu Tür und tragen – von metallenen Triangeln begleitet – sehr alte und regional unterschiedliche Gesänge, die sogenannten kalanda vor. Zur Belohnung dafür erwarten sie sich Weihnachtsgebäck, kleine Geschenke oder am liebsten Geld. Damit beginnt die dodekaimero genannte zwölftägige Weihnachtszeit. Vorausgegangen war ihr eine streng genommen vierzigtägige, meist jedoch auf drei Tage reduzierte Fastenzeit.

In vielen Städten stehen Weihnachtsmärkte und -veranstaltungen auf dem Programm. Besonders viel ist natürlich in Athen geboten. Da man sparen muss und nur knapp 10 Prozent des Budgets früherer Jahre auf das Fest verwenden kann, setzt die Stadt nach dem Motto „Einer für alle, alle für einen“ auf Studenten und Ehrenamtliche, um das Programm zu gestalten.
Athener Weihnachtsprogramm (PDF-Datei, ca. 4,9 MB, in griechischer und englischer Sprache)

Namenstage und Kirchweihfeste im Dezember

4. Dezember – Ag. Varvara

Der Eigenname ist nicht besonders gebräuchlich. Aber es gibt  etliche Gotteshäuser dieses Namens.  Der Tag der Heiligen Barbara (Agia Varvara) wird besonders in dem gleichnamigen Ort in der Präfektur Iraklio auf Kreta, in Pamfylla auf Lesbos und Louros nördlich von Preveza in der Region Epirus gefeiert.

6. Dezember – Ag. Nikolaos

Der heilige Nikolaus, der Bischof aus dem kleinasiatischen Myra, ist für die Griechen der Schutzpatron der Seefahrt. Auf allen Inseln und an den Küsten gibt es Kirchen und Kapellen des Heiligen. Meist wacht eine im Hafen oder an dessen Ein- oder Ausfahrt über den Schiffsverkehr und der Wohlergehen der Seeleute. Nikolaos ist ein griechischer Name. Er setzt sich zusammen aus den Wörtern „Niki“ und „Laos“ und bedeutet “ Sieg des Volkes“. Es feiern nicht nur alle Nikolaos, Nikos und Nikoletas ihren persönlichen Namenstag, es finden auch zahlreiche Kirchweihfeste der diesem Heiligen geweihten Gotteshäuser statt, beispielsweise in Ag. Nikoláos auf Kréta, in Piräus, Alexandroupolis, Ermoupolis auf Syros, Skala Kallirachis auf Thasos und Petra auf Lesbos.

25. Dezember – Christos, Christina, Manolis

Alle die  Christos, Christina oder Manolis heißen feiern am 25. Dezember nicht nur Weihnachten, sondern zugleich ihren Namenstag. Manolis entspricht dabei Emmanuel, hebräisch für den Namen des Messias.

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