Jan13

Januar 2013



Veranstaltungshinweise vorbehaltlich Änderungen und ohne Gewähr – Bitte vergewissern Sie sich über Details und Aktualisierungen bei den Veranstaltern!


 

Noch bis 31. März 2013, Messel, DE

Dem versteinerten Wald von Lesbos gewidmete Ausstellung „Bunte Urwaldriesen in Stein – Etappen einer Zeitreise“ im Besucherzentrum der UNESCO Welterbe Grube Messel.

6. Januar 2013, München, DE und Wien, AT

Orthodoxe Griechen gedenken am 6. Januar nicht wie die Katholiken der Heiligen Drei Könige, sondern der Taufe Jesu Christi im Jordan und der Offenbarung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit.  Nach orthodoxem Verständnis wurden durch das Eintauchen Jesu in das Wasser dieses und die gesamte Schöpfung gesegnet. Dessen gedenken orthodoxe Gläubige alljährlich am 6. Januar durch eine Wasserweihe, d.h. eine Segnung der Gewässer, des Meeres und des Wassers allgemein. So nicht nur in Griechenland, sondern weltweit – beispielsweise auch in München und Wien, wo viele Griechen leben.

In München findet nach einem kurzen griechisch-orthodoxen Gottesdienst, der auf der Ludwigsbrücke vor dem Deutschen Museum um 12:30 Uhr beginnt, eine Isarweihe statt.  Wie in Griechenland ist es Teil der traditionellen Zeremonie, dass von den Zelebranten ein Kreuz ins Wasser geworfen und anschließend von Schwimmern zurückgeholt wird. Eine ähnliche Zeremonie findet am Donaukanal in Wien bei der Schwedenbrücke statt.

19./20. Januar 2013,  Wien, AT

Tanzseminare mit Dimitris Barbaroussis
Samstag, den 19. 01. 2013: 14.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, den 20. 01. 2013: 10.00 – 14.00 Uhr
im Studio Chiftetelli, Neubaugasse 40 a, 1070 Wien

26./27. Januar 2013, Berlin, DE

Tanzseminare mit Dimitris Barbaroussis
Samstag, den 26. 01. 2013: 14.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, den 27.01. 2013 : 10.00 – 14.00 Uhr
im Nachbarschaftsheim, Holsteinische Straße 30, 12 161 Berlin-Friedenau.
U 9 W.-Schreiber-Platz, S 1 Feuerbachstraße

29. Januar 2013, München, DE

20.00 Uhr im Festsaal des Münchner Künstlerhauses, Lenbachplatz 8
Lesung des griechischen Krimiautors Petros Markaris in deutscher Sprache aus seinem neuen Krimi „Zahltag“
Moderation: Eleni Torossi

30. Januar 2013,  Villingen-Schwenningen, DE

20.00 Uhr im Theater am Ring, Romäusring 1, DE-78050 Villingen-Schwenningen
Lesung des griechischen Krimiautors Petros Markaris in deutscher Sprache aus seinem neuen Krimi „Zahltag“

31. Januar 2013, Stuttgart, DE

19.30 Uhr in der Stadtbücherei am Mailänder Platz  1, DE-70173 Stuttgart
Lesung des griechischen Krimiautors Petros Markaris in deutscher Sprache aus seinem neuen Krimi „Zahltag“
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Ausklang der Weihnachtszeit

Am 6. Januar endet mit dem Fest Epifania ( Epiphania ), Fota oder Theofanie (Theophanie) die 12-tägige Weihnachtszeit, die Dodekaimero genannt wird und von zahlreichen Bräuchen und Festlichkeiten geprägt ist.

Der Jahreswechsel ist eine Zeit der Glückwünsche, Glückssymbole und Glücksspiele. Zu den Fruchtbarkeits- und Glückssymbolen gehören insbesondere die Zwiebel und der Granatapfel.

1. Januar – Neujahrstag und Tag des Hl. Vassilios

Der 1. Januar ist der Tag des Ai Vasilis ( des Heiligen Basilius ). Er ist es, der in Griechenland den Kindern die Geschenke bringt. Damit kommt ihm in Griechenland die Rolle zu, die im deutschsprachigen Raum am 24. Dezember der Weihnachtsmann und im angelsächsischen Raum der Santa Claus – also der Heilige Nikolaus – zu spielen hat. Ähnlich wie der Nikolaus bei uns, wird auch der Heilige Basilius in Griechenland verniedlicht und verkitscht. Ganz ähnlich gibt es sein Abbild  in Schokolade gegossen und in bunte Folie gepackt im Handel.

Doch ranken sich auch weitere, traditionelle Bräuche um diesen Heiligen und seinen Tag, der am Beginn des Neuen Jahres steht. In Familien und Vereinen steht ein Neujahrskuchen oder Vasilioskuchen (griechisch: Vassilopita) im Zentrum der Neujahrsfeier. In diese  Vasilopita wurde als Glückssymbol eine Münze oder ein Goldstückchen eingebacken. Auf der Neujahrsfeier wird der Kuchen unter den Teilnehmern geteilt. Derjenige der in seinem Kuchenstück den Glücksbringer findet gilt als ausgemachter Glückspilz das ganze Neue Jahr hindurch.
Beachtung findet ferner, wer an diesem Tag als erster die Hausschwelle überschreitet, was mit dem rechten Fuß voran geschehen sollte. Oft schickt man ein Kind als Glücksboten voraus.

6. Januar – Epiphanie – Theofani oder Fota

In Ost wie West als „Erscheinung des Herrn (Epiphanias)“ gefeiert, wird das Fest am 6. Januar bei den Westkirchen jedoch als „Dreikönigstag“ den sogenannten „drei Weisen aus dem Morgenland“ zugeordnet, während es in der Griechisch-Orthodoxen Kirche als Tag der Taufe Christi im Jordan und Tag der Offenbarung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit begangen wird.   Am Vorabend werden Häuser, Brunnen und Felder mit heiligem Wasser gesegnet. Am Feiertag selbst gibt es außer feierlichen Gottesdiensten und Festen mit Musik und Tanz an vielen Orten Prozessionen an ein Gewässer, in das ein Priester ein Kreuz wirft. Jugendliche tauchen im eisigen Wasser danach, um es zurück zu holen und sich so Glück und Segen für das beginnende Jahr zu sichern. Mit diesem Tag endet die 12-tägige, Dodekaimero genannte Weihnachtszeit.

7. Januar – Johannes der Täufer

Ein Brauch an diesem Tage, der beispielsweise in Livadía bei Serres praktiziert wird, ist es für frischvermählte Ehemänner, unter einer bogenförmigen Girlande durchzutanzen. Dabei werden sie mit Wasser besprengt,  um sie von ihren Jungendsünden rein zu waschen. In manchen Dörfern schmeißt man sich auch gegenseitig in niedrige Brunnen oder Bäche oder begießt jungvermählte Männer mit Wasser.

8. Januar – Ag. Domnica

Die Heilige Domna ( Agia Domnica ) ist die Schutzheilige der Hebammen und alten Frauen. Nach einem alten Brauch ehrt man am Tag der Heiligen, dem 8. Januar,  die Dorfhebamme ( Babos ). In manchen Gegenden, vor allem in Makedonien auf den Dörfern in der Nähe der Stadt Serres und des Kerkines-Sees, hat man den Brauch wiederbelebt. Frauengruppen und -initiativen ziehen alte Trachten an, ehren die älteste Frau des Dorfs und feiern mit Musik und Tanz. Dabei bleiben sie weitgehend unter sich und lassen Männer höchstens als diskrete Zuschauer am Rand zu.

Ein weiterer Brauch zum 8. Januar ist die Gynekokratia, die Weiberherrschaft. Dabei tauschen in den Familien Männer und Frauen die Rollen. Frauen verrichten die sonstige Arbeit der Männer und umgekehrt.

17. Januar – Agios Andonios

Kirchweihfeste gibt es beispielsweise in Máleme auf Kreta, etwa 16 km westlich von Chania, in Steni auf der Kykladeninsel Tinos und in der Klosterkirche Ag. Antónios auf dem Kéfalos-Berg bei Márpissa auf Páros. Und natürlich feiern alle, die Antónios oder Antonías  heißen ihren Namenstag. Oder nennen sich Ihre Freunde vieleicht  Antónis, Antonákis, Nákos oder Tónis beziehungsweise Ihre Freundinnen  Antonoula ( sprich: Antonula ), Tónia? Auch für sie gilt das natürlich. Denn dies sind Kose- und Kurzformen des Heiligennamens und davon abgeleiteten weiblichen Namens. Das Gleiche gilt für manche Noúlas (sprich: Nula), wenn auch nicht für alle. Denn gleichwohl kann sich Noula von Despinoúla, Ánna, Fotiní, Evgenía oder Lambriní ableiten.

30. Januar – Die drei Heiligen Hierarchen Basilius der Große, Gregor der Theologe und Johannes Chrysostomus,

Die Heiligen Drei Hierarchen sind Schutzpatrone der Bildung. Das macht den Tag zum Schul- und Universitätsfeiertag.