griechischer Beitrag zur Biennale in Venedig

4. September 2011

Der Regisseur Yorgos Lanthimos, der 2009 für seinen Film „Dogtooth“ den „Un Certain Regard“-Preis in Cannes erhielt, stellt beim 68. Filmfestival in Venedig seinen Film „Alpis“ (Alpen) vor.

Hauptprotagonistin des Films ist laut Filmdienst-Blog eine

„ebenso reizvolle wie sperrige und seltsame Frauenfigur, eine Art skurrile Jeanne d’Arc des existenziellen Krisenmanagements, die sich im Lauf des Films auf eine abenteuerliche Suche nach sich selbst, ihrer Rolle im Leben und nach Beziehungen macht„.

Sie ist Krankenschwester und gehört einem sich „Alpen“ nennenden Team an, das Menschen, die gerade einen geliebten Freund oder Angehörigen verloren haben, Ersatz für den Toten anbieten will. Dazu statten Mitglieder des Teams dem Trauernden Besuche ab, bei denen sie in die Rollen der Toten schlüpfen. Ohne dass die Krise, in der Griechenland sich befindet, direktes Filmthema ist, scheint sie in Bildern und Handlung des Films durch.

Leib+Seele - über alles, was es für beide an Griechischem zu genießen gibt