Fotogalerie Feste

leibseeleBilderserie „Feste“ zu dem Abschnitt „Leib und Seele“

S. 91-93: Passage „Strenge Sitten, fröhliche Feste und uralte Riten“ des Kapitels „Glaube und Aberglaube“

Kirchen-, Dorf- und Pilgerfeste

Mit großen, geselligen Festen, die oft über zwei oder mehr Tage andauern, feiern die Gemeinden die Heiligen und Mysterien, denen ihre Kirchen geweiht sind. Diese „Panigyri“ genannten Kirchweihfeste gestalten sich von Ort zu Ort verschieden. Beginn ist meist am Vortag oder -abend des jeweiligen Gedenktages. Stets gehört ein feierlicher Gottesdienst dazu, meist auch gemeinsames Essen und Trinken. Ansonsten kann es Prozessionen, bei denen Ikonen mitgeführt werden, Blumen- und Fahnenschmuck, Jahrmarktbetrieb, Musik, Tanz und Wettkämpfe geben, je nachdem welche Gepflogenheiten sich in einem Ort über Jahrhunderte herausgebildet haben. Manche religiösen Bräuche knüpfen gar an jahrtausendealte Riten an. So werden auf der ostägäischen Insel Lesbos heute noch, ähnlich wie in der Antike, Stiere geopfert. Das Buch „Griechenland erleben – Mehr als Säulen und Sonne“ enthält einen Kalender mit den wichtigsten Fest- und Namenstagen, damit man vielleicht das eine oder andere der Kirchen- und Pilgerfeste mitfeiern kann, die eine wunderbare Gelegenheit zum Eintauchen in griechische Lebensart und zum Erleben griechischer Fröhlichkeit und Gastfreundschaft sind.

Zoodochou Pigi

Bild 1 von 46

Einmal im Jahr erwacht das Kloster oberhalb der Chora von Sikinos aus seinem Dornröschenschlaf. Dann wird die Ikone der Zoodochou Pigi für eine Nacht in einer Prozesssion ins Kloster gebracht. Die Familie, bei der sie das restliche Jahr verbracht hat, lädt zu einem Festessen im Kloster ein.

> nächste Galerie: Orthodoxe Klöster