4. Dezember – Fest der Heiligen Barbara

2. Dezember 2015

VarvaraIkoneDie Heilige Barbara (griechisch Βαρβάρα, sprich Vαrvάra) gilt als Patronin der Bergleute – und damit als Schutzheilige all jener, die ihre Arbeit unter Tage verrichten. So betrachtet auch die Metro in Griechenland sie als ihre Patronin.

Ihr Fest  wird von orthodoxen Gläubigen am gleichen Tag wie von den Westkirchen gefeiert – am 4. Dezember.

Nach der Überlieferung war Barbara die Tochter des Dioscuros und lebte am Ende des 3. Jahrhunderts im kleinasiatischen Nikomedia (dem heutigen İzmit).

Das Wort Barbara ist gleichen lautmalerischen Ursprungs wie „Barbaren“. Es stand ursprünglich für etwas Fremdes, Unverständliches, das wie ein Brabbeln klang, einfach nur ein Brabrabarbarabra.

Griechische Kirchen, die der Heiligen Barbara geweiht sind, feiern am 4. Dezember ihr Panigyri, ihr Kirchweihfest. Besonders feierlich geschieht das im Ag. Varvara in der Präfektur Iraklio auf Kreta, in Pamfylla auf der ägäischen Insel Lesbos und in Louros nördlich von Preveza in der Region Epirus.

In Thrakien ist es Brauch zum Gedenktag der Heiligen Barbara eine Art Pudding aus Getreidekörnern mit Zucker, Nüssen, Trockenfrüchten und Sesampaste zu kochen und den Nachbarn anzubieten. Dies geschieht zu Ehren der Heiligen, soll aber auch den Kindern des Hauses Gesundheit bescheren.

Auch als Name ist Barbara recht beliebt. Wer so getauft ist, wird auch oft mit der Koseform Barbaroula oder kurz Roula gerufen oder aber Barbaro oder Barbaritsa bzw. kurz Ritsa.

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