Jan12

Januar 2012



Veranstaltungshinweise vorbehaltlich Änderungen und ohne Gewähr – Bitte vergewissern Sie sich über Details und Aktualisierungen bei den Veranstaltern!


Noch bis 22. April 2012, Karlsruhe, DE

Sonderausstellung „Kykladen – Lebenswelten einer frühgriechischen Kultur“
im Badischen Landesmuseum, Schloss Karlsruhe
Di – So, Feiertag 10 – 18 Uhr

6. Januar 2012, München, DE

Epiphanie-Gottesdienst und Segnung der Isar nach griechisch-orthodoxem Brauch. Der Gottesdienst auf der Ludwigsbrücke vor dem Deutschen Museum beginnt um 12.30 Uhr und dauert ungefährt 15 bis 20 Minuten. Es ist Teil der traditionellen Zeremonie, dass von den Zelebranten ein mittelgroßes Kreuz ins Wasser geworfen und anschließend von Schwimmern zurückgeholt wird. Auch dieses Jahr werden Schwimmer vom Ufer in die Isar springen, um das Kreuz herauszuholen und den Zelebranten zurückzubringen. Hierbei handelt es sich um einen Griechen und zwei Rettungsschwimmer der Kreiswasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes.

7. Januar 2012, Berlin Lichterfelde, DE

20:00 Uhr in der Petruskirche Lichterfelde-Ost, Oberhofer Platz, 12209 Berlin Lichterfelde
Live-Auftritt der Gruppe Anonimi

7. und 8. Januar 2012, München, DE

Tanzseminare mit Dimitris Barbaroussis im
Alten- und Service-Zentrum Perlach im, Stephanszentrum, Theodor-Heuss-Platz 5
Kurs I / Einsteiger und Teilnehmer mit geringen Vorkenntnissen
Samstag, den 07.01.2012: 11.00 – 15.00 Uhr
Sonntag, den 08.01.2012: 10.00 – 13.30 Uhr
Kurs II / Teilnehmer mit guten Vorkenntnissen
Samstag, den 07.01.2012: 15.30 – 19.30 Uhr
Sonntag, den 08.01.2012: 14.00 – 17.30 Uhr
BITTE TANZSCHUHE MIT HELLER SOHLE!
Kosten: 50,– Euro pro Kurs
Anmeldung:
Dorothea Mödl, Friedenstr. 36, 81671 München,
Tel : 089 49053547 dorothea.moedl@t-online.de
oder tanzseminar@web.de

9. Januar, Bern, CH

18:30 Uhr, Antikensammlung Bern, Hallerstrasse 12, 3012 Bern
„Athen – Ein etwas anderer Stadtrundgang“ – Offentliche Führung: Adriana Urango

10. Januar, Zürich,CH

20:15 Uhr, Universität Zürich, KO2-F-150
Die Entdeckung von Samothrake – Vortrag von PD Dr. V. Masciadri (Zürich)

10. Januar 2012, Hagen, DE

19:30 Uhr im Restaurant Zorbas, Frankfurterstr. 59b
Neujahrstreffen der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Hagen e.V. bei Vassilopita

14. und 15. Januar 2012, Koblenz, DE

Tanzseminare mit Dimitris Barbaroussis
imHaus der Offenen Tür, Trierer Str. 123 c
Zeiten
Samstag, den 14.01.2012: 14.00 – 17.30 Uhr
Sonntag, den 15.01.1012: 10.00 – 13.30 Uhr
Kosten: 50,– Euro
Anmeldung: Griechisches Zentrum für Tanz
Tel: 040- 510 877 Fax: 040 – 51 08 41
tanzseminar@web.de

15. Januar 2012, München, DE

Griechisches Neujahrsfest mit Brotbrechen im Saal des EMZ (aus dem Programm des Griechischen Hauses München)

21. Januar 2012, Wien, AT

12:30 bis 15:30 Uhr im Haus der Begegnung Brigittenau
Live-Musik mit der Marios und Julie Kompania
Infotelefon 0650 47 28 052

21. und 22. Januar 2012. Wien, AT

Tanzseminare mit Dimitris Barbaroussis
im Studio Chiftetelli, Neubaugasse 40 a
Kurs I / Einsteiger und Teilnehmer mit geringen Vorkenntnissen
Samstag, den 21.01.2012: 12.00 – 15.30 Uhr
Sonntag, den 22.01.2012: 9.30 – 13.00 Uhr
Kurs II / Teilnehmer mit guten Vorkenntnissen
Samstag, den 21.01.2012: 16.00 – 19.30 Uhr
Sonntag, den 22.01.2012: 13.30 – 17.00 Uhr
BITTE TANZRAUM NUR MIT HALLENSCHUHEN BETRETEN!
Kosten: 55,– Euro pro Kurs
Anmeldung: Griechisches Zentrum für Tanz
Tel: 040- 510 877 Fax: 040 – 51 08 41
tanzseminar@web.de

24. Januar 2012, München, DE

20 Uhr in der Bibliothek des Literaturhauses München
Lesung mit dem griechischen Krimiautor Petros Markaris
Sein Kommissar Kostas Charitos ist längst eine literarische Kultfigur. Charitos’ neuer Fall führt ihn tief hinein in das gegenwärtige Finanzchaos Griechenlands.

26. Januar 2012, Ravensburg, DE

20 Uhr Lesung mit Petros Markaris  in der Buchhandlung RavensBuch
Marienplatz 34, DE-88212 Ravensburg

27. Januar 2012, Luzern, CH

19 Uhr Lesung mit Petros Markaris im Kino Bourbaki 1, Löwenplatz 11, 6004 Luzern

28. Januar 2012,  St. Moritz, CH

20.30 Uhr Lesung mit Petros Markaris im Hotel Laudinella
Via Tegiatscha 17, CH-7500 St. Moritz

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Ausklang der Weihnachtszeit

Am 6. Januar endet mit dem Epifania-Fest die 12-tägige Weihnachtszeit, die Dodekaimero genannt wird und von zahlreichen Bräuchen und Festlichkeiten geprägt ist.

Der Jahreswechsel ist eine Zeit der Glückwünsche, Glückssymbole und Glücksspiele. Zu den Fruchtbarkeits- und Glückssymbolen gehören insbesondere die Zwiebel und der Granatapfel.

1. Januar – Neujahrstag und Tag des Hl. Vassilios

Der 1. Januar ist der Tag des Ai Vasilis ( des Heiligen Basilius ). Er ist es, der in Griechenland den Kindern die Geschenke bringt. Damit kommt ihm in Griechenland die Rolle zu, die im deutschsprachigen Raum am 24. Dezember der Weihnachtsmann und im angelsächsischen Raum der Santa Claus – also der Heilige Nikolaus – zu spielen hat. Ähnlich wie der Nikolaus bei uns, wird auch der Heilige Basilius in Griechenland verniedlicht und verkitscht. Ganz ähnlich gibt es sein Abbild  in Schokolade gegossen und in bunte Folie gepackt im Handel.

Doch ranken sich auch weitere, traditionelle Bräuche um diesen Heiligen und seinen Tag, der am Beginn des Neuen Jahres steht. In Familien und Vereinen steht ein Neujahrskuchen oder Vasilioskuchen (griechisch: Vassilopita) im Zentrum der Neujahrsfeier. In diese  Vasilopita wurde als Glückssymbol eine Münze oder ein Goldstückchen eingebacken. Auf der Neujahrsfeier wird der Kuchen unter den Teilnehmern geteilt. Derjenige der seiner Portion den Glücksbringer findet gilt als ausgemachter Glückspilz das ganze Neue Jahr um.
Beachtung findet ferner, wer an diesem Tag als erster die Hausschwelle überschreitet, was mit dem rechten Fuß voran geschehen sollte. Oft schickt man ein Kind als Glücksboten voraus.

6. Januar – Epiphanie

In Ost wie West als „Erscheinung des Herrn (Epiphanias)“ gefeiert, wird das Fest am 6. Januar bei den Westkirchen jedoch als „Dreikönigstag“ den sogenannten „drei Weisen aus dem Morgenland“ zugeordnet, während es in der Griechisch-Orthodoxen Kirche als Tag der Taufe Christi und Offenbarung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit begangen wird. Es ist als Epifania (Epifanie) oder Theofanis im Kalender zu finden und wird auch oft als Fota bezeichnet. Am Vorabend werden Häuser, Brunnen und Felder mit heiligem Wasser gesegnet. Am Feiertag selbst gibt es außer feierlichen Gottesdiensten und Festen mit Musik und Tanz an vielen Orten Prozessionen an ein Gewässer, in das ein Priester ein Kreuz wirft. Jugendliche tauchen im eisigen Wasser danach, um es zurück zu holen und sich so Glück und Segen für das beginnende Jahr zu sichern. Mit diesem Tag endet die 12-tägige, Dodekaimero genannte Weihnachtszeit.

7. Januar – Johannes der Täufer

Ein Brauch an diesem Tage, der beispielsweise in Livadía bei Serres praktiziert wird, ist es für frischvermählte Ehemänner, unter einer bogenförmigen Girlande durchzutanzen. Dabei werden sie mit Wasser besprengt,  um sie von ihren Jungendsünden rein zu waschen. In manchen Dörfern schmeißt man sich auch gegenseitig in niedrige Brunnen oder Bäche oder begießt jungvermählte Männer mit Wasser.

8. Januar – Ag. Domnica

Die Heilige Domna ( Agia Domnica ) ist die Schutzheilige der Hebammen und alten Frauen. Nach einem alten Brauch ehrt man am Tag der Heiligen, dem 8. Januar,  die Dorfhebamme ( Babos ). In manchen Gegenden, vor allem in Makedonien auf den Dörfern in der Nähe der Stadt Serres und des Kerkines-Sees, hat man den Brauch wiederbelebt. Frauengruppen und -initiativen ziehen alte Trachten an, ehren die älteste Frau des Dorfs und feiern mit Musik und Tanz. Dabei bleiben sie weitgehend unter sich und lassen Männer höchstens als diskrete Zuschauer am Rand zu.

Ein weiterer Brauch zum 8. Januar ist die Gynekokratia, die Weiberherrschaft. Dabei tauschen in den Familien Männer und Frauen die Rollen. Frauen verrichten die sonstige Arbeit der Männer und umgekehrt.

17. Januar – Agios Andonios

Kirchweihfeste gibt es beispielsweise in Máleme auf Kreta, etwa 16 km westlich von Chania, in Steni auf der Kykladeninsel Tinos und in der Klosterkirche Ag. Antónios auf dem Kéfalos-Berg bei Márpissa auf Páros. Und natürlich feiern alle, die Antónios oder Antonías  heißen ihren Namenstag. Oder nennen sich Ihre Freunde vieleicht  Antónis, Antonákis, Nákos oder Tónis beziehungsweise Ihre Freundinnen  Antonoula ( sprich: Antonula ), Tónia? Auch für sie gilt das natürlich. Denn dies sind Kose- und Kurzformen des Heiligennamens und davon abgeleiteten weiblichen Namens. Das Gleiche gilt für manche Noúlas (sprich: Nula), wenn auch nicht für alle. Denn gleichwohl kann sich Noula von Despinoúla, Ánna, Fotiní, Evgenía oder Lambriní ableiten.

30. Januar – Die drei Heiligen Hierarchen Basilius der Große, Gregor der Theologe und Johannes Chrysostomus,

Die Heiligen Drei Hierarchen sind Schutzpatrone der Bildung. Das macht den Tag zum Schul- und Universitätsfeiertag.

Veranstaltungstipps für Athen:

Neujahrsgala des Nationaltheaters in Athen: Olympia Theater, 59-61 Academias, tel 210.361.2461

Die beliebten griechische Sängerinnen  Charis Alexiou und Dimitra Galani treten am 13, 14, 15, 20, 21, 22, 27, 28, 29  im Athener Pallas Theater.

Weitere englischsprachige Tipps gibt es im Online-Kulturkalender der griechischen Tageszeitung Kathimerini.

Ein umfassendes griechisches Kulturprogramm und viele nützliche Adressen  gibt es in dem Journal Athinorama